Fair Trade Label. Was steht wofür?

Label sollen helfen, Faires zu erkennen. Doch welches Label bedeutet was? Und welchem Label kann man trauen?

Fair Trade ist keine geschützte Bezeichnung. Daher ist es wichtig zu verstehen, was darunter verstanden wird, welche Standards gelten, wie Durchsetzung kontrolliert wird und wie transparent Kunden informiert werden. Bei manchen Labels und Marken steht die nachhaltige Verbesserung der Lebensbedingungen der Produzierenden im Zentrum, andere dienen eher für PR-Zwecke.

Fair Trade ist eine praktische  Möglichkeit der Armutsbekämpfung. Alle, die Produkte mit Rohstoffen aus dem Weltsüden kaufen, können sich beteiligen - privat und im Beruf.

Doch welche Labels wirken wirklich gegen Armut? Unsere Labelempfehlung bewertet vor allem die nachhaltige Verbesserung der Lebensbedingungen der Produzierenden. Dabei beziehen wir uns auch auf einen Labelratgeber, der vom WWF und anderen verfasst worden ist. Doch obwohl uns ökologische Aspekte sehr wichtig sind, bewerten wir soziale Aspekte höher, da für uns der Mensch im Mittelpunkt steht.

Empfehlenswerte Label und Marken

Empfehlenswert sind Labels, die sich auf anerkannte Fair Trade Standard beziehen. Für die Schweiz sind hier die "SWISS FAIRTRADE Standards und Grundsätze" relevant. Diese Grundsätze beziehen sich auch auf die internationalen Grundlagendokumente des Fairen Handels.

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Besser als kein Label

Besser als kein Label sind Nachhaltigkeits-Labels ohne Fair-Trade-Anspruch. Daher unterscheiden sich diese Label von Fair Trade-Labeln gerade im Punkt Armutsbekämpfung. Die Nachhaltigkeitsinitiativen legen keinen Fokus auf Kleinbauern und Lohnarbeiter. Dennoch sind Produkte mit diesen Labeln besser als ungelabelte und haben eine gewisse armutsmindernde Wirkung im Weltsüden.

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